Obgleich der Titel zur aktuellen Fotografieausstellung im BREAKROOM im Westwerk Leipzig zunächst an das Zitat und den gleichnamigen poetischen Dokumentarfilm von Dsiga Wertow aus dem Jahr 1929 erinnert fühlt, ist die mit der Schlagzeile titulierte Ausstellung in erster Linie ein Spiel mit den Nachnamen der drei beteiligten Protagonisten – nicht zuletzt und vor allem aber eine Liebeserklärung an das Medium Fotografie. Gezeigt werden Arbeiten von Paul Altmann, Niklas J. Hoffmann und Louis Volkmann. Als Gäste treten Antje Schaper und Regina Zimmer mit Ihren Bildern als Co-Autoren von Paul Altmann in Erscheinung. Die Ausstellung zeigt insgesamt vier verschiedene Arbeiten, Ansichten und Herangehensweisen zum vom Alltag dominierten omnipräsenten Medium.

Während Paul Altmann zusammen mit Antje Schaper eher eine journalistische Herangehensweise in Form einer dokumentarischen Spurensuche rund um das bayrische Städtchen Bubenreuth wählten und die ersten Ergebnisse des noch fortlaufenden Projektes als farbenfrohes Petersburger Hängespektakel mit ca. 70 Fotografien auf 30 m2 Wandfläche kuratierten und projizierten, bringt der HGB-Absolvent Louis Volkmann mit seinen Portraits eine eher persönlichere Komponente mit ins Spiel.

Die Machart und Hängung seiner von 2003 – 2013 portraitierten Wegbegleiter, Kollegen, Freunde und Bekannte mag zwar zunächst einstweilen dilettantisch anmuten – die Bilder sind jedoch auf den zweiten Blick von einer derart ungewöhnlich Melancholie geprägt, dass dem Betrachter die dargestellten Gesichter teilweise sehr nachhaltig im Gedächtnis bleiben.

Niklas J. Hoffmann, eigentlich Diplomkameramann und jüngst auf zahlreichen Festivals für seine Kameraarbeit für den Kurzfilm „HIOB“ nominiert, überrascht in seiner ersten Ausstellung mit der Serie „1,344 Mrd.“ Hoffmann zeigt Bilder, vorrangig Architekturfotografien und Szenerien aus dem Alltag, die während seiner Chinareise 2010 entstanden sind.

Zusammen mit der Ebay-Verkäuferin Regina Zimmer entstand „HABE“ von Paul Altmann und damit die vierte Position zur Fotografie in dieser Ausstellung. Wenngleich die Qualität der mit Zimmers Einverständnis gezogenen Bilder aus dem Verkaufsportal minderer Qualität sind, überzeugt die unzertrennbare Arbeit mit ihrem Inhalt, ihrer Konzeption und durchkomponierten Hängung.

 

Sebastian Kiss

 

SUPERMOM-KICK-OFF

28. September 2012

Programm >

 

Zusätzliche Infos unter:

www.supermom.eu

 

16.00 Uhr

opening (E-Piano)

 

16.15 Uhr

Ankunft mit Moderation

 

16.30 Uhr

Diskussionsrunde “Millionen Menschen irren nicht!” & Kampagnenstart

 

17.30 Uhr

kurze Pause (E-Piano)

 

17.45 Uhr

Deutscher Film & Europäische Filme

 

18.45 Uhr

Diskussionsrunde - Alleinerziehen in Europa

Sabine & Supermom Team Leipzig

 

19.30

Come together & Konzert

 

Tammy Ingram

 

kurze Pause

 

Freie Session mit:

Beate Furcht, Neo Kaliske, Conny, Constance, Sarie

 

(Open Music Microphone)

 

22.00 Uhr

Ausklang


Endlich - Ausstellung und musikalische Live-Performance

Hamburger Künstler zu Gast in Leipzig

Mittwoch, 25. April 2012

19 Uhr: Diskussionsveranstaltung mit Stefan Geiss (Amt f. Städterneuerung und Wohungsbau), Mark Matthes & Christine Ebeling (Betriebsausflug)

 

Freitag, 27. April 2012 

21 Uhr: 2025 der Film


Zwei fast nackte Menschen unterschiedlichen Geschlechts bewegen sich durch ein Gebäude, das Ihnen vertraut vorkommt, vollbringen scheinbar vernünftige Handlungen, bestehen Begegnungen...


Performance-Film 2012, 10 Minuten

Von/Mit Lukasz Chrobok, Mark Witkowski und den jajajas

Im Westen nichts Neues...?

Anläßlich des Westpakets machen wir am 31. März einfach mal nichts! Nihiliert mit uns und genießt die fasst vollendeten Restaurationsarbeiten! Die Mädels von "ungekonnt" sind auch dabei und bieten Ihre Hand gemachten Waren feil.

Die Stechuhr läuft...

Wir begrüßen alle Pausenfreunde im neuen Jahr mit gleich 3 verschiedenen Positionen. Wohin mit der Nacht? zeigt aktuelle Arbeiten von Kathrin Henschler, Sebastian Pless und Hartmut Kiewert. Die Ausstellung beginnt am 14. Januar um 10 Uhr und endet unmittelbar 12 Stunden danach. Am Folgetag besteht jedoch die Möglichkeit die Arbeiten der 3 Künstler nach telefonischer Absprache zu besichtigen.

Aber wie das Erhabene von Dämmerung und Nacht, wo sich die Gestalten vereinigen, gar leicht erzeugt wird, so wird es dagegen vom Tage verscheucht, der alles sondert und trennt, und so muß es auch durch jede wachsende Bildung vernichtet werden, wenn es nicht glücklich genug ist, sich zu dem Schönen zu flüchten und sich innig mit ihm zu vereinigen, wodurch denn beide gleich unsterblich und unverwüstlich sind. (Johann Wolfgang von Goethe / Dichtung und Wahrheit, II, 6)

 

 

Die weiße Mücke - Ein Film von Marco Gadge

Teampremiere - 17.Dezember 2011, 21 Uhr

In einem stillen Provinznest führen zwei Polizisten ein beschauliches Leben. Das ändert sich, als Bürgermeister Billing auf eine unheilvolle Idee kommt. Er möchte den Tourismus in die Gemeinde holen. Ausgerechnet der Waldsee, an dem die Polizisten sich täglich erholen, soll zum Zentrum eines Badebetriebs werden. Wenn die beiden ihre Idylle nicht verlieren wollen, müssen sie zu unlauteren Mitteln greifen.

 

Fiction, 2011, 15 Minuten

Mit Tom Koch, Carsten Strauch, Marie Gruber

 

Kamera: Niklas Hoffmann

Der Ausstellungsraum im Westwerk neben der eeg wurde geweisst, liebevoll mit der Kehrmaschine behandelt und entsprechend seiner künftigen Bestimmung mit dem Versatz breakroom betitelt. Zuletzt wurden Arbeiten von Rosa Maria Hille gezeigt.

 

Rosa Maria Hille

Gemaltes & Gestochenes

17. - 24. September 2011

 

Länderportrait Syrien - Fotografien von Sebastian Kiss

Im Rahmen des Westbesuchs auf der Karl-Heine-Straße wurde die Ausstellung und der Raum am 02. Juli 2011 im Westwerk eröffnet.